Hinter Epicò steht Federico Gucciardi — Italiener, Kunststudium, Jahre in der italienischen Kosmetikindustrie, bevor er 2018 seine eigene Maison gründete. Der Markenname kommt vom italienischen epico — episch, erzählend. Genau so versteht Federico Parfümerie: nicht als Duftkomposition, sondern als olfaktorisches Gedicht.

Jeder Duft beginnt mit einer Geschichte, die Federico selbst schreibt — Seiten voller Erinnerungen, Stimmungen und Bildern, die er dann in Akkorde übersetzt. Vanì Charnel erzählt eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die einander an einem Ort berühren, den sonst niemand erreicht. Andere Düfte tragen Namen wie Gitane, Othello oder Sultan — jeweils mit einer eigenen Erzählung.

Was Epicò von vielen italienischen Niche-Häusern abhebt, ist diese narrative Strenge: kein Duft ohne Geschichte, keine Geschichte ohne präzise olfaktorische Übersetzung. Italienische Eleganz, gepaart mit literarischer Tiefe.

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