Als Robert Gerstner und Karl Bradl 1995 ihre Boutique an der Christopher Street eröffneten, gab es in den USA praktisch keine Adresse für Niche-Parfümerie. Was sie gründeten, war kein Geschäft im klassischen Sinn — sondern ein kuratorischer Ort, an dem Düfte als Kulturgut behandelt wurden. Der Name Aedes de Venustas — lateinisch für Tempel der Schönheit — war von Anfang an Programm.

2012 launchten sie ihre eigene Linie, kuratiert mit einigen der renommiertesten Parfümeure der Welt: Bertrand Duchaufour, Alberto Morillas, Nathalie Feisthauer. Düfte wie Iris Nazarena (Fragrance Foundation Award 2014), Oeillet BengaleCafé Tabac oder Encens Japonais verbinden botanische Inspiration mit baroquer Tiefe — jeder Duft eine eigenständige Geschichte.

Was alle Aedes-Kompositionen verbindet, ist eine New Yorker Sensibilität: weltläufig und unabhängig zugleich, mit klarem Blick für Materialqualität und einem Faible für das Unerwartete.

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